TI präsentiert das erste Ultraschall-AFE mit digitalem Demodulator
TI stellt sein erstes analoges Frontend (AFE) vor, das mit seiner integrierten digitalen I/Q-Demodulation und Dezimation die Verarbeitungsanforderungen an FPGAs in Ultraschallsystemen und Ultraschallanwendungen wie Sonarsystemen und zerstörungsfreien Werkstoffprüfsystemen verringert. Neben dem integrierten I/Q-Demodulator verfügt das Bauelement AFE5809 auch über einen in den Chip integrierten CWD-Prozessor (Continuous Wave Doppler) zum Messen der Blutflussgeschwindigkeit, wodurch sich die Materialkosten für medizinische Ultraschallsysteme verringern. Darüber hinaus können Entwickler dank des neuen AFE verschiedene Einstellungskombinationen für Stromverbrauch/Rauschen wählen, um die Systemleistung zu optimieren.
Wichtigste Leistungsmerkmale und Funktionen des AFE5809
- Geringere FPGA-Auslastung: Die im Chip integrierte digitale Demodulation sorgt für einen geringeren Datendurchsatz im System und weniger LVDS-Traces, und gewährleistet dadurch ein kostengünstigeres Design.
- Integriertes Design mit CW-Mischer (Continuous Wave): Der integrierte CWD-Mischer und Summierverstärker weist ein niedriges Phasenrauschen im Nahbereich auf, das bei 1 KHz und im Abstand von 2,5 MHz vom Trägersignal bei -156 dBc/Hz liegt, und ermöglicht die Messung der Blutgeschwindigkeit.
- Ultraschall-AFE mit digitaler Demodulation und der niedrigsten Rauschleistung sowie dem niedrigsten Stromverbrauch der Branche: Das AFE5809 zeichnet sich durch das branchenweit niedrigste Rauschen von 0,75 nV/rtHZ und den niedrigsten Stromverbrauch von 158 mW/Kanal aus. Außerdem bietet jeder 14-Bit-A/D-Wandler (ADC) mit 65 MSPS im AFE5809 ein Signal-Rausch-Verhältnis (SRV) von 77 dBFS, wodurch sich eine klare Bildqualität ergibt. Voreingestellte Profile: Digitaler I/Q-Demodulator mit bis zu 32 voreingestellten Konfigurationsprofilen vereinfacht Entwicklungen.
- Voreingestellte Profile: Digitaler I/Q-Demodulator mit bis zu 32 voreingestellten Konfigurationsprofilen vereinfacht Entwicklungen.
- Systemoptimierung: Eine ganze Reihe an in das AFE5809 integrierte Funktionen ermöglichen Entwicklern, die Systemleistung in ihren Ultraschallanwendungen zu optimieren.
- Programmierbarer rauscharmer Verstärker (LNA) mit flexibler aktiver Terminierung
- Maximale Verstärkung von 54 dB für einen ausgezeichneten Dynamikbereich
- 12- und 14-Bit-A/D-Wandler mit linearphasigem Tiefpassfilter (LPF) dritter Ordnung und mit LVDS-Ausgang bis zu 65 MSPS
- Digitaler I/Q-Demodulator mit einem Dezimationsfaktor von 1 bis 64
- Programmierbare Betriebsarten zur Optimierung von Stromverbrauch und Leistung für verschiedene bildgebende Verfahren
- Unterstützung für Signalverarbeitung bei niedrigen Frequenzen (<100 KHz).
| Parameter | AFE5809 |
| Funktion | Ultraschall-AFE (analoges Frontend) mit digitalem Demodulator |
| Anzahl der Kanäle | 8 |
| Betriebstemperaturbereich (C) | 0 bis 85 |
| Pin/Gehäuse | 135NFBGA |
| Leistung/Kanal (Typ) (mW) | 158 |
| Ungefährer Preis (USD) | 87,00 | bei Abnahme von 1000 St. |
| Auflösung (in Bit) | 12, 14 |
| Eingangsspannungsrauschen (Typ) (nV/rtHz) | 0,75 |
| Eingangsbereich (Typ) (mVss) | 1000 |
| Verstärkungsregelungsbereich (Typ) (dB) | 40 |
| Gesamte Verstärkungsleistung (Typ) (dB) | 54 |
| Verzerrung HD2 (Typ) (dB) | -60 |
| Wiederherstellung nach Überlastung (Taktzyklus) | 1 |
| Verstärkungsfehler (Typ) (dB) | +/-0,5 |
Video
Tools und Software
- AFE5809 TINA-TI Spice Model (Simulationsmodelle)
- Alle anzeigen (Evaluierungsmodule und -platinen)
- Leistungs-Demokit für das Ultraschall-AFE AFE5809 mit digitalem Demodulator (Evaluierungsmodule und -platinen)
Datenblatt
AFE5809-Datenblatt
(afe5809.pdf)
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Leitfäden
Leitfaden für Medizintechnik
(11,88 MB, PDF)
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Anwendungen
- Ultraschall


