Einen Weg mit großer Wirkung gestalten
Entwicklerinnen und Entwickler von TI reflektieren über berufliches Wachstum, Problemlösung, Gemeinschaft und über einen Karriereweg, bei dem Innovation einen tatsächlichen Wandel vorantreibt
Trotz ihrer Begabung für Mathematik und Naturwissenschaften zog Ashley Richmond eine technische Karriere nicht in Erwägung, bis eine Lehrkraft sie im letzten Schuljahr dazu ermutigte. „Dass jemand zu mir sagte ‚Ich sehe das in deiner Zukunft’, war ein einschneidendes Erlebnis für mich“, sagt sie.
An der Universität entdeckte Ashley, dass technische Fächer eine ganze Reihe an Fähigkeiten und Wissen erforderten. „In der Technik wendet man jede Fähigkeit an, die man gelernt hat“, sagt sie. „Es kann sein, dass man in Mathematik oder Statistik glänzt, aber das Lösen echter Probleme erfordert, alles zu kombinieren.“
Bei TI lösen Entwicklerinnen und Entwickler wie Ashley dringende technologische Herausforderungen von heute, angefangen von denen in der Robotik bis hin zu denen im Automobilbereich. Sie gestalten ihren eigenen Weg und machen einen echten Unterschied.
Ausdauer als Problemlösung
Zu Beginn ihrer Karriere bei TI bot Ashleys Rolle in einer der Wafer-Fabriken in Dallas die Gelegenheit, sich komplexen Problemen zu widmen. „Ich habe gelernt, dass man Ausdauer benötigt, um eine Problemlöserin zu sein“, sagt sie. „Man erhält nur dann Antworten, wenn man es immer wieder versucht und manchmal auch scheitert.“
Die Erkenntnis, wie Technologie von TI Personen helfen kann, löste in Ashley eine tiefere Wertschätzung für die Bedeutung ihrer eigenen Arbeit aus. „Einige unserer Chips sind beispielsweise Bestandteile von Beatmungsgeräten in Krankenhäusern“, sagt sie. „Wir arbeiten an essentieller Technologie, von der Menschenleben abhängen.“
Inzwischen ist Ashley eine Managerin in der Fertigung und ein Mitglied der Tech Ladder, dem renommiertesten technischen Karriereweg von TI. Zudem ist es ihr wichtig, die Bedeutung ihrer Mentorin in ihren Anfangsjahren bei TI zu erwähnen. „Egal wie viel zu tun war, sie nahm sich immer die Zeit, mir zu helfen“, sagt sie. „Ich traf sofort die Entscheidung, dass auch ich für zukünftige Mitarbeitende eine Mentorin sein wollte.“
Ashley Richmond zum ersten Mal bei TI nach ihrem Umzug nach Texas
Ashley hielt dieses Versprechen und fungiert als Mentorin für neue Mitarbeitende und Praktikantinnen und Praktikanten über Gruppen wie das Black Employee Network. Sie glaubt, dass Unterstützung von Peers ausschlaggebend dafür ist, theoretisches Wissen in praktische technische Fähigkeiten zu verwandeln. „Viele Personen kommen frisch von der Universität und wissen noch nicht, wie sie das Gelernte anwenden können“, sagt sie. „Die Unterstützung von Peers sowie Mentorinnen und Mentoren, die bei der Bewertung von Problemen und beim Anwenden von Wissen in Echtzeit helfen, ist essentiell.“
Neugierde, die bis heute anhält
Schon als Kind interessierte sich Giacomo Calabrese dafür, wie Dinge funktionieren und welche wissenschaftlichen Prinzipien dahinterstecken. Doch während sein Vater als technischer Mechaniker viele Fragen beantworten konnte, blieb Elektrizität lange ein Rätsel: „In der Familie wusste niemand etwas über Elektrizität, daher war das für mich ein großes Rätsel - und genau das faszinierte mich. Ich fing an, selbst ein wenig darüber zu lesen, begeisterte mich dafür und beschloss schließlich, Elektrotechnik zu studieren."
Wie viele wurde Giacomo dank seines TI-36X Solar Scientific Taschenrechners auf TI aufmerksam. Je intensiver er sich mit Elektrotechnik auseinandersetzte, desto öfter tauchte TI auf. „Es war faszinierend zu sehen, wie oft mir TI bei meinen Nachforschungen begegnete“, so Giacomo. Umso mehr freute es Giacomo, dass TI ihn, als er schließlich promovierte, sowohl finanziell als auch mit wichtigem Know-how unterstützte: „Ich durfte mit tollen Menschen zusammenarbeiten, die sich zum Ziel gesetzt haben, sich selbst und auch die Elektronik, an der sie mit Leidenschaft arbeiten, ständig weiterzuentwickeln. Sie waren meine Inspiration."
Giacomo während seiner täglichen Arbeit bei TI in Freising
Innovation als treibende Kraft
Heute ist Giacomo selbst bei Texas Instruments am Standort Freising tätig und Teil der Kilby Labs, der Forschungsabteilung von TI. Ganz im Zeichen des Namensgebers Jack Kilby arbeitet er hier an Innovationen, die die Geschichte der Elektronik weiter prägen. „Die Arbeit bei Kilby Labs gibt mir die Möglichkeit, alle Aspekte der Herstellung eines TI-Produkts kennenzulernen: von der Skizze auf dem Papier bis hin zum fertigen Produkt, das beim Kunden im Einsatz ist."
Bereits zu Karrierebeginn wirkte Giacomo an den ersten Halbleiterrelais-Produkten mit. „Es ist wahnsinnig erfüllend zu sehen, dass die Produkte, an denen ich damals beteiligt war, heute auf dem Markt erhältlich sind und sich in Elektrofahrzeugen, Robotern oder auch Solarenergie-Umwandlungssystemen finden."
Mittlerweile ist Giacomos zentrales Fachgebiet das Energiemanagement mit Schwerpunkt auf integrierter isolierter Stromversorgung und Datenübertragung: „Als Senior Member im technischen Bereich bin ich für die Konzeption und Entwicklung zukünftiger Produkte in Bezug auf Technologie, Schaltungen und Gehäuse verantwortlich."
Zukunft als gemeinsamer Nenner
Es gibt viele Möglichkeiten, die Zukunft mitzugestalten. Ganz direkt bei der Arbeit an Produkten, aber auch indirekt durch die Förderung der Talente von morgen. Wie einst Giacomo die Möglichkeit hatte, von TIern im Zuge seines PhDs zu lernen, betreut er selbst auch Studierende, von denen einige heute sogar selbst TIer sind. Warum gerade TI ein toller Ort ist, um zu lernen, beschreibt Giacomo so: „Bei TI gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Neues zu lernen und Einblicke in die neuesten technologischen Entwicklungen zu gewinnen, die unser tägliches Leben beeinflussen. Studierende haben die Gelegenheit, mit einigen der erfahrensten Ingenieure aus den Bereichen der Halbleitertechnik zu sprechen.“
Weiterentwicklung mit jeder Herausforderung
Danielle Brown wusste, dass ein technisches Studium eine Herausforderung sein würde, aber sie war überrascht, dass ihre Karriere es ihr auch ermöglichte, Technologie zur Bewältigung von Herausforderungen zu entwickeln.
Nach dem Abschluss eines anspruchsvollen technischen Studiengangs war Danielle als Praktikantin bei TI tätig. Anfangs hatte sie Sorge, dass es schwer werden würde, Freundschaften nach dem Abschluss ihres Studiums zu schließen. Doch Danielle erkannte schnell, dass die Teilnahme an Aktivitäten im Rahmen des New Employee Network von TI den Übergang erleichterte. Hier lernte sie Menschen kennen und es bot sich ihr zudem die Möglichkeit, sich ehrenamtlich in der Gemeinschaft zu engagieren.
Danielle Brown (oben in der Mitte) engagiert sich ehrenamtlich bei Girls Inc. in Zusammenarbeit mit Texas Instruments
Derzeit arbeitet Danielle als Entwicklerin für digitales Design und hilft bei der Entwicklung von Halbleitern für Unterhaltungselektronik und Video-Displays in elektrischen Fahrzeugen. „Es gibt heutzutage viel mehr Kommunikation zwischen elektrischen Systemen“, sagt sie. „Unsere Arbeit ermöglicht, dass dies alles nahtloser, effizienter und kostengünstiger funktioniert.“
Danielle schätzt die Kollegialität und die Weiterbildungsmöglichkeiten, die TI ihr bietet. Obwohl sie zu einem Team mit mehr als 15 Jahren Erfahrung stieß, waren Danielles Kolleginnen und Kollegen motiviert, sie zu unterstützen und ihr bei der Anwendung von theoretischem Wissen zu helfen. „Bei TI stehen die Türen immer offen und Personen möchten stets helfen, wo sie können“, sagt sie.
Danielle hat eine Botschaft für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger: „Die Arbeit selbst ist bereichernd, aber die technische Entwicklung ist auch für dich als Person bereichernd“, sagt sie. „Du wächst mit jeder einzelnen Herausforderung, die du bewältigst.“
Erfüllung durch einen fordernden Weg
Bei TI reizen Entwicklerinnen und Entwickler technische Grenzen aus und bieten außerdem Mentorschaft, leisten ehrenamtliche Arbeit und fördern Wachstum. Entwicklerinnen und Entwickler in allen Rollen von TI gestalten die Zukunft der Elektronik und stärken gleichzeitig die Gemeinschaft um sie herum.